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June 08 2009
“ Fest kann auch nicht nachvollziehen, warum man die riesige Fotomontage von "Bild", die den Amokläufer in Kampfmontur zeigte, für eine unzulässige "Heroisierung" hält: Mitglieder von Truppen wie der GSG9 oder der KSK zeige man doch auch regelmäßig in solchen Posen. ”— Bildblog
“ Der ganz normale Wahl-Zynismus: Vor der Europa-Wahl wird Opel gerettet, nach der Wahl lässt man Arcandor pleite gehen. Opel ist ein nationales Symbol. Nach den Vor-Festlegungen der großen Koalition ging es kaum anders. Und das bringt Stimmen - fragt sich nur, für wen. Den Karstadt-Mitarbeitern hätte die Bundesregierung die Pleite auch schon vor Schließung der Wahl-Lokale ankündigen können, denn seit Freitag gab es keine neuen Fakten. Aber man darf doch keine Stimmen verschenken - so das zynische Kalkül. ”— Michael Spreng.
June 06 2009
June 05 2009
June 04 2009
June 03 2009
“ Das Deutsche Jugend-Institut (DJI) hat die Erklärung nicht unterzeichnet, brauchte das aber vielleicht auch nicht, weil es seinen Beitrag zur Eskalation des Irrsinns auch so schon geleistet hat. Christian Lüders, Leiter der Abteilung Jugend und Jugendhilfe, brachte die Möglichkeit ins Gespräch, dass man den Eltern, die an der Sendung teilnahmen, eventuell die Kinder wegnehmen müsse. Wenn man bedenkt, dass der der brisanteste Vorwurf gegenüber der Sendung lautet, dass bei Kleinkindern, die vorübergehend von ihren vertrauten Bezugspersonen getrennt werden, irreparable Bindungsprobleme entstehen können, ist der Vorstoß des DJI von betörender Konsequenz: Warum Kinder nur ein paar Stunden von ihren vertrauten Bezugspersonen trennen, wenn man es gleich für Jahre tun und den Schaden maximieren kann? ”— Stefan Niggemeier
June 02 2009
(Aber immerhin: Schuluniformen und Morgenappell.)
May 27 2009
May 26 2009
“— Politblogger.netVor eineinhalb Jahren sagte Karl-Heinz Kurras in einem Interview:
Heutige Polizisten würden viel zu selten von der Schusswaffe Gebrauch machen. Er könne vielleicht einen Schlag abbekommen, aber keinen zweiten. ‘Dann ist der Junge aber vom Fenster. Fehler? Ich hätte hinhalten sollen, dass die Fetzen geflogen wären, nicht nur ein Mal, fünf, sechs Mal hätte ich hinhalten sollen. Wer mich angreift, wird vernichtet. Aus. Feierabend. So iss das zu sehen.’
Bedauern oder gar Reue bei Kurras? Fehlanzeige. Damals interessierte das allerdings niemanden. Das änderte sich erst, als bekannt wurde, dass Kurras für die Stasi tätig war. Ganz plötzlich wird über einen neuen Prozess gegen Kurras, die Rechtmäßigkeit seines Rentenanspruchs und den Entzug seiner Waffenbesitzkarte diskutiert. Und das alles nur, weil Kurras’ IM-Tätigkeit, die mit dem Tod Benno Ohnesorgs nichts zu tun hat, enthüllt wurde. Alles andere war davor schon bekannt.
Merke: Der Polizist Kurras war erträglich. Der Polizist und MfS-Spitzel Kurras ist es nicht mehr. Geht es eigentlich noch ein bisschen scheinheiliger?
”
May 25 2009
“You’re welcome.” Just as Winters was going to pull away, Nixon’s hand grasped his one arm to stop him while the other snaked around his neck and pulled him into a kiss. Nixon made a mental note that Winters didn’t try to fight him. With a groan, Nixon moved to start unbuttoning Winters’s shirt. He moved his mouth to cover the side of Winters’s neck in hungry kisses.
In between gasps for breath, Winters asked, “I thought your fingers were too numb to unbutton.”
“Too numb to unbutton my own shirt. They’re fine to unbutton yours.”
---Falls irgendwer mal gefragt wird, warum die Amerikaner damals gegen Hitler in den Krieg gezogen sind und wofür so viele Männer, z.B. Männer der 101st Airborne (Easy Company), gestorben sind: Dafür dass nachfolgende Generationen in Freiheit leben dürfen. Freiheit, die sich zum Beispiel in erotischer Slash-Fiction mit den Anführern besagter Easy Company wiederspiegelt. Was könnte es freieres geben (außer vielleicht Winters/Hitler-Slash... sollte es den geben [Antwort: gibt es natürlich], will ich nichts davon wissen.)
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... Ob die Leute damals geahnt haben, das sie dafür kämpfen?
“ Der Polizeibeamte Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschoss, hatte in seinen Prozessen wegen fahrlässiger Tötung Ende der Sechzigerjahre Verbündete, allen voran Springers Bild-Zeitung. Sein vorbildlicher Einsatz, hieß es, sei leider in einem von ihm nicht verschuldeten Unglücksfall geendet.— Christian Semler, taz
Wie schnell aus aufrechten Verteidigern der Freiheit gedungene Mörder werden - denn jetzt, nachdem Kurras' Tätigkeit als IM der Staatssicherheit aufgeflogen ist, wird er zum Auftragsmörder, der gehorsam den Befehlen aus der Stasi-Zentrale folgte. ”
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